Bozen mit dem Wohnmobil: Grosses Fahrzeug, entspannte Innenstadt
Bozen überrascht Camper: Parkhaus für grosse Wohnmobile, Markt, Museen und Südtiroler Genuss – entspannt, ehrlich und unCampliziert.

Mit dem Concorde ins Zentrum? In Bozen völlig unCampliziert.
Einleitung
Mit einem 12-Meter-Liner mitten in eine historische Altstadt fahren klingt normalerweise nach Stress, Schweissperlen und mindestens einem falsch eingeschlagenen Seitenspiegel. Nicht so in Bozen.
Hier gibt es tatsächlich ein grosses Parkhaus, in dem Reisebusse und grosse Wohnmobile problemlos Platz finden. Kein Rangier-Zirkus, kein Puls auf 180. Parkieren, Türe zu, Espresso trinken – so fühlt sich Camper-Dolce-Vita an.
1. Parkieren wie ein Einheimischer (nur grösser)
Das Parkhaus liegt stadtnah, ist hoch genug für grosse Fahrzeuge und vor allem: logisch aufgebaut.
Unsere Erfahrung mit dem Concorde: reinfahren, gerade stehen bleiben, fertig. So einfach kann Stadtbesuch sein.
Vorteile
- Zentrale Lage
- Auch für sehr grosse Wohnmobile geeignet
- Kein Stress, kein Zeitdruck
Nachteil
- Kostenlos ist anders – aber für diese Bequemlichkeit absolut fair

2. Marktleben am Obstplatz – Südtirol pur
Nur wenige Schritte weiter bist du mitten im Herz von Bozen: der Obstplatz.
Täglich frische Marktstände mit Obst, Kräutern, Käse, Speck und allem, was man eigentlich „nur kurz anschauen“ wollte – und dann doch kauft.
Alltagsszene gefällig?
Du wolltest eigentlich nur Äpfel. Kommst aber mit Käse, Brot, Speck und einer Flasche Wein zurück. Klassischer Bozen-Effekt.
3. Eis aus der Metzgerei – ja, wirklich
Bozen wäre nicht Bozen ohne diese kleine Absurdität: eine Metzgerei, die gleichzeitig eine der besten Eisdielen der Stadt ist.
Drinnen hängen Würste und Speck, draussen schleckst du Pistazieneis auf Spitzenniveau.
Ein bisschen verrückt. Sehr lecker. Und genau deshalb typisch Bozen.
4. Museen zwischen Steinzeit und Moderne
Wenn du dich vom bequemen Camper-Bett lösen kannst, lohnt sich Kultur – und zwar gleich doppelt:
- Südtiroler Archäologiemuseum – Heimat von Ötzi, dem wohl berühmtesten Tiefkühlgast der Welt
- Museion – moderne Kunst mit klarer Architektur
Kontrastprogramm, das erstaunlich gut funktioniert. Wie Bozen selbst.
5. Essen, wie es sein soll
In Bozen trifft alpine Küche auf italienische Leichtigkeit.
Knödel mit Trüffel? Klar. Kalbsschnitzel alla milanese? Auch das.
Besonders gemütlich wird’s im Restaurant Vögele – bodenständig, ehrlich, richtig gut.
Tipp aus Erfahrung:
Nach dem Marktbesuch nicht direkt essen gehen. Erst ein Glas Wein, dann Hunger aufbauen. Lohnt sich.
6. Ordnung trifft Gelassenheit
Bozen schafft etwas, das selten funktioniert:
Südländische Gelassenheit kombiniert mit nordischer Ordnung.
Alles ist sauber, organisiert, freundlich – aber ohne steif zu wirken.
Dazu das milde Klima: perfekt für einen Spaziergang an der Talfer, ein Glas Lagrein am Waltherplatz oder eben noch ein Eis. Oder zwei.
Persönlicher Einschub
Wir waren schon oft in Bozen. Und wir kommen immer wieder.
Weil es eine der wenigen Städte ist, wo man sich mit einem grossen Wohnmobil willkommen fühlt – und nicht wie ein Fremdkörper.
Fazit
Bozen ist für uns die perfekte Stadt für Camper mit grossen Fahrzeugen.
Reinfahren, parkieren, geniessen – ohne Drama.
Markt, Kultur, gutes Essen, entspannte Menschen und dieses ganz eigene Südtirol-Gefühl.
Mit dem Concorde ins Zentrum?
In Bozen kein Problem.
UnCampliziert eben.
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