Hund an Bord – so reisen Loui & Gino sicher mit
Unsere clevere Lösung für Reisen mit Hund – sicher, flexibel und uncampliziert

Hund an Bord – so reisen Loui & Gino sicher mit
Einsteigen, anschnallen, durchatmen
Reisen mit dem Wohnmobil ist für uns Freiheit pur. Und wie bei jeder echten Freiheit gilt: Sie macht nur dann Spass, wenn alle entspannt sind.
Bei uns gehören dazu ganz selbstverständlich Loui & Gino – unsere beiden vierbeinigen Co-Piloten.
Schon früh war klar: Wenn wir mit Hund reisen, dann richtig.
Nicht irgendwie auf der Rückbank. Nicht mit einem mulmigen Gefühl bei jeder stärkeren Bremsung. Sondern so, dass wir ruhig fahren können – und die Hunde erst recht.
Die grosse Frage war also:
Wo fahren Hunde während der Fahrt wirklich sicher mit?
1. Der Platz entscheidet – und manchmal ist es die Dusche
Auf einer längeren Tour kam uns ein Gedanke, der zuerst fast zu einfach klang:
Warum nicht den Duschbereich nutzen?
Während der Fahrt steht er leer, liegt tief im Fahrzeug, ist stabil gebaut und genau dort, wo man im Ernstfall keinen Schleuderraum haben möchte. Je länger wir darüber nachdachten, desto logischer wurde die Idee.
Aus diesem Gedanken wurde schliesslich eine Lösung – gemeinsam mit swiss-dogbox.ch (by pfotenshop.ch).
Entstanden ist eine massgefertigte Hundebox aus Aluminium, exakt auf unsere Dusche angepasst. Keine Standardkiste, kein Kompromiss, sondern millimetergenau geplant.
Was uns daran überzeugt hat:
- tiefer Schwerpunkt – spürbar ruhiger in Kurven und beim Bremsen
- absolut rutschfest, nichts arbeitet oder wandert
- geschützter Rückzugsort für die Hunde
- mit einem Handgriff herausnehmbar, wenn die Dusche gebraucht wird
Kurz gesagt: keine Bastellösung, sondern etwas, das sich anfühlt, als wäre es von Anfang an so gedacht gewesen.
2. Sicher reisen – ohne Diskussionen
Loui & Gino fahren in der Box ruhig, entspannt und sichtbar stressfrei mit.
Kein Umherlaufen, kein Rutschen, kein nervöses Aufstehen bei jeder Bewegung.
Und vor allem: kein ständiger Gedanke mehr im Hinterkopf, was bei einer Vollbremsung passieren könnte.
Das allein ist schon unglaublich viel wert.
Ja, ein kleines bisschen stolz sind wir auf diese Lösung schon.
Nicht, weil sie besonders schick aussieht. Sondern weil sie funktioniert. Jeden einzelnen Kilometer.
3. Wenn die Hunde mal kurz allein bleiben
Wir nehmen unsere Hunde fast überall mit. Aber manchmal geht es schlicht nicht – Thermalbad, Museum, Arzttermin oder etwas, das einfach nicht hundetauglich ist.
Dann gilt für uns eine klare Regel:
nur kurz, nur vorbereitet und nur mit Technik, der wir vertrauen.
Was uns dabei hilft:
- Temperaturüberwachung
So wissen wir jederzeit, wie warm oder kühl es im Fahrzeug ist – auch aus der Distanz. - Kamera im Innenraum
Ein kurzer Blick aufs Handy reicht. In den meisten Fällen sehen wir zwei Hunde, die tief und fest schlafen und vom nächsten Spaziergang träumen.
Beide Systeme laufen über WLAN oder Hotspot. Sie ersetzen kein Bauchgefühl – aber sie geben uns ein ruhiges Gefühl. Und das ist unterwegs Gold wert.
Tipps & Hinweise aus unserer Praxis
- Hunde während der Fahrt immer sichern – egal wie kurz die Strecke ist
- Ein tiefer Schwerpunkt bringt mehr als jede Rückbanklösung
- Technik ist eine Hilfe, aber kein Freipass
- Alleine bleiben lassen: nur kurz, nur vorbereitet, nur wenn alles passt
Persönlicher Einschub
Wir haben lange überlegt, ausprobiert, verworfen und neu gedacht.
Heute wissen wir: Diese Lösung passt zu uns – und zu unseren Hunden.
Nicht perfekt für alle.
Aber genau richtig für uns. Und das ist am Ende entscheidend.
Fazit
Reisen mit Hund ist kein Zusatzthema. Es ist Teil des Ganzen.
Mit der richtigen Planung, einer durchdachten Hundebox und ein bisschen Technik wird daraus kein Stressfaktor – sondern ein ruhiger Bestandteil jeder Fahrt.
Oder anders gesagt:
unCampliziert reisen – auch mit Hund.
Elena & Uwe
mit Loui & Gino 🐾
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