Sauberes Wasser im Wohnmobil – filtern statt riskieren
Sauberes Trinkwasser im Wohnmobil: Vorfilter, Silbernetz und UV-Filter praxisnah erklärt. Ehrlich, alltagstauglich und unCampliziert.

Sauberes Wasser unterwegs – kein Luxus, sondern Pflicht
Wasser ist ein stiller Mitfahrer. Solange alles läuft, denkt niemand daran. Aber wehe, es riecht komisch, schmeckt nach Hallenbad oder der Kaffee am Morgen erinnert eher an den Abwasch von gestern. Spätestens dann wird klar: Sauberes Wasser im Wohnmobil ist kein Nice-to-have, sondern Pflicht.
Gerade wenn man viel unterwegs ist – und wenn auch noch Hunde mitreisen – will man sich darauf verlassen können, dass aus dem Hahn wirklich sauberes Wasser kommt. Nicht nur optisch, sondern hygienisch. Wir haben uns deshalb für ein mehrstufiges Filtersystem entschieden. Klingt nach Technik-Gedöns, ist aber erstaunlich unCampliziert.
1. Wasser auffüllen – aber bitte nicht blind
Der wichtigste Moment ist der erste: das Befüllen des Tanks. Denn was hier ungefiltert reinkommt, bekommt man später nur mit viel Aufwand wieder raus.
Beim Einfüllen setzen wir auf einen Vorfilter von Alb Filter. Der sitzt direkt zwischen Wasserquelle und Tank und entscheidet gnadenlos, was rein darf – und was draussen bleibt.
Was dieser Filter leistet
Er hält zurück, was man unterwegs lieber nicht trinken möchte: Sand, Rost, Schwebstoffe, Mikroplastik und auch Chlor. Das Wasser sieht danach nicht nur sauber aus, es ist es auch.
Vorteile aus der Praxis:
- schnelle Montage mit Standardanschlüssen
- verschiedene Filtereinsätze je nach Reiseziel
- mechanische und chemische Filterung
- robust gebaut und langlebig
Kurz gesagt: Bevor das Wasser im Tank landet, wird es einmal gründlich sortiert. Und das merkt man.
2. Frisch bleiben im Tank – Silber statt Chemie
Sauberes Wasser nützt wenig, wenn es danach tagelang im Tank steht und langsam kippt. Genau hier kommt ein Silbernetz ins Spiel. Unspektakulär, aber wirkungsvoll.
Silber hat eine antibakterielle Wirkung und verhindert, dass sich Keime im Tank vermehren. Ohne Chemie, ohne Geschmack, ohne Aufwand.
Worauf man achten sollte
- Grösse: Das Netz muss zur Tankmenge passen
- Fixierung: Lose Netze können Abläufe blockieren
- Position: Am besten seitlich befestigen, nicht frei schwimmend
Wir haben unseres mit einem lebensmittelechten Kabelbinder fixiert. Hält, verrutscht nicht und macht genau das, was es soll: Wasser frisch halten.
3. Der letzte Schritt: UV-Filter vor dem Hahn
Bevor das Wasser tatsächlich genutzt wird, geht es bei uns noch durch einen UV-Filter. Das ist die letzte Sicherheitsstufe – direkt vor dem Hahn.
UV-C-Licht zerstört die DNA von Keimen, Bakterien und Viren. Sie können sich nicht mehr vermehren und sind damit unschädlich. Geschmack und Geruch bleiben unverändert. Genau so soll es sein.
Warum das sinnvoll ist
- keine Chemie
- kaum Wartung
- Strom nur beim Zapfen
- zusätzliche Sicherheit unterwegs
Man sieht den Effekt nicht. Aber man merkt ihn – spätestens dann, wenn man ihn nicht hätte.
Was viele vergessen: Tank und Leitungen
So ehrlich muss man sein: Kein Filtersystem der Welt kann dauerhaft gegen einen verschmutzten Tank oder Biofilm in den Leitungen ankämpfen. Wer hier schludert, filtert gegen sich selbst.
Eine regelmässige Tank- und Leitungsreinigung gehört deshalb zwingend dazu. Am besten einmal im Jahr gründlich. Der Unterschied zeigt sich nicht nur im Wassergeschmack, sondern auch im guten Gefühl.
Fazit
Wasserfiltration im Wohnmobil ist keine Raketenwissenschaft. Aber sie ist auch nichts, was man dem Zufall überlassen sollte. Mit einem durchdachten System aus Vorfilter, Tankschutz und UV-Filter lässt sich das Thema sauber, sicher und alltagstauglich lösen.
Und ganz ehrlich: Wenn man unterwegs seinen Kaffee liebt, Wert auf Hygiene legt und möchte, dass auch die Hunde gutes Wasser bekommen, dann ist das kein Luxus. Sondern gesunder Menschenverstand auf Rädern.
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