21.Juni 2025

Peggy Peg im Alltag – warum Schraubheringe beim Camping Sinn machen

Peggy Peg Schraubheringe im ehrlichen Praxischeck: Warum sie beim Camping wirklich helfen, was man braucht und für wen sich die Sets lohnen – unCampliziert erklärt.

Peggy Peg – warum Schraubheringe unser Camperleben gerettet haben

Einleitung

Ich habe den Erfinder von Peggy Peg noch nie getroffen. Leider.
Aber falls es irgendwann so weit ist, weiss ich ziemlich genau, was ich mitbringe: einen inoffiziellen Camping-Orden, ein Bier – und vermutlich eine kleine Träne der Rührung.

Denn dieser Mensch hat unser aller Camperleben spürbar verbessert.
Nicht mit grossen Worten oder Hightech, sondern mit etwas, das auf den ersten Blick fast harmlos wirkt: Schraubheringen.

1. Klingt süss – ist aber brutal praktisch

Peggy Peg ist eine dieser Marken, die man nicht vergisst, sobald man sie einmal benutzt hat.
Was sie herstellen, klingt unspektakulär: Heringe zum Einschrauben, Clips, Adapterplatten, Abspannsysteme.

In der Praxis lösen diese Teile genau die Momente, in denen Camping sonst gerne nervt.

Weicher Sand, in dem normale Heringe einfach verschwinden.
Felsiger Untergrund, der jeden Hammer zur Feindbegegnung macht.
Schräglagen, bei denen nie richtig Spannung aufkommt.
Und Wind, der Markisen plötzlich sehr selbstständig werden lässt.

Peggy Peg reagiert darauf erstaunlich gelassen. So nach dem Motto: Kennen wir. Haben wir gelöst.

2. Schrauben statt hämmern – und plötzlich ist Ruhe

Der grösste Unterschied zeigt sich sofort:
Man schlägt nicht mehr, man schraubt.

Akkuschrauber ansetzen, Hering eindrehen, fertig.
Kein Abrutschen, kein Fluchen, kein Hämmergefühl wie auf einer mittelalterlichen Baustelle.

Gerade bei häufigem Standortwechsel oder bei schwierigen Böden ist das ein echter Gamechanger.

Vorteile

  • deutlich schnelleres Aufbauen
  • weniger Kraftaufwand
  • kontrolliertes Setzen der Heringe

Nachteil

  • ohne Akkuschrauber macht es deutlich weniger Spass

3. Ein System für (fast) jeden Untergrund

Was Peggy Peg gut macht: Sie behaupten nicht, dass ein Produkt alles kann.
Stattdessen gibt es verschiedene Heringe für unterschiedliche Böden – und genau das funktioniert auch so.

Sand, Gras, Schotter, fester Boden: Für alles gibt es eine passende Lösung.
Und ja, die Dinger halten. Auch dann, wenn der Wind nachts anfängt, am Fahrzeug zu rütteln.

Besonders praktisch sind die höhenverstellbaren Abspannclips.
Damit bekommt man auch auf schrägem Gelände saubere Spannung hin – etwas, das sonst erstaunlich schwierig sein kann.

4. Orange ist kein Design – sondern Sicherheit

Die Farbe polarisiert. Orange ist nicht hübsch.
Aber sie ist sichtbar. Und das rettet Zehen.

Gerade abends, im Halbdunkel oder nach einem Glas Wein mehr als geplant, ist man froh, wenn man die Heringe noch sieht.
Das ist kein Marketingargument, sondern Erfahrung.

5. Persönlicher Einschub: Zeeland, Wind und Kaffee

Ein stürmischer Tag in Zeeland.
Links und rechts flogen Markisen ein, Sonnensegel bekamen Eigenleben, die Stimmung war angespannt.

Ich sass unter unserem Segel, Kaffee in der Hand, alles sauber gespannt.
Nicht aus besonderer Cleverness – sondern weil Peggy Peg seinen Job gemacht hat.

Solche Momente bleiben hängen.

6. Was man wirklich braucht – ohne Sammeltrieb

Das Sortiment ist gross. Für Einsteiger fast zu gross.
Darum hier die ehrliche Basis, die sich bewährt hat:

  • Schraubheringe Typ N und L
    Die Allrounder für die meisten Böden.
  • Fix&Go Adapterplatten
    Wenn du eine Markise hast, gehören sie eigentlich dazu.
  • Crocodile Pegs
    Für alles ohne Öse: Teppiche, Planen, Handtücher.
  • Akkuschrauber-Adapter
    Spart Zeit und Nerven.

7. Sets machen Sinn

Wer keine Lust hat, alles einzeln zusammenzusuchen, ist mit den Sets gut bedient.
Sie sind sinnvoll zusammengestellt und decken typische Einsatzbereiche ab:

  • StarterKit für Einsteiger
  • Fix&Go Kit für Markisen
  • System Box für alle Fälle
  • Carpet Set für Outdoor-Teppiche und Vorzelte

Alles griffbereit, alles an seinem Platz.

Fazit

Man kann ohne Peggy Peg campen.
So wie man ohne gutes Werkzeug arbeiten oder ohne ordentliche Schuhe wandern kann.

Aber wenn man es einmal benutzt hat, will man nicht mehr zurück.
Nicht, weil es spektakulär ist – sondern weil es Probleme still und zuverlässig löst.

Und genau das mögen wir beim Camping am liebsten:
Wenn Dinge einfach funktionieren. Unauffällig. Unaufgeregt.
Ganz unCampliziert.

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